DLF – Da lacht Frankfurt

Der Deutschlandfunk oder kurz DLF (http://www.dradio.de) ist schon richtig gut unterwegs bei den neuen Medien. Durch Digitalradio, Podcasts, Videocasts und Twitter verbreitet man hier Berichte, Nachrichten, Interviews etc. kurz gesagt eine ganze Menge an digitalen Inhalten, deren Verbreitung sich auch die Digital Library Foundation (http://www.digilib.org) als Konsortium einer Reihe von modernen Büchereien und ähnlicher Agenturen auf die Fahnen geschrieben haben.  Vielleicht wollen die aber auch nur das ggf. etwas verstaubte Konzept der öffentlichen Büchereien schützen.

Schutz ist eine gute Überleitung zur Deutschen Latex Forschungsgemeinschaft Kondome e. V. (http://www.deutsche-latex.de), die sich um die Qualität eines der beliebtesten Verhütungsmittel bemüht.  Das hat uns ja, Julius Fromm zum Dank, gemeinsam mit der Pille zur sexuellen Befreiung verholfen <LINK>. Befreiung ist auch ein Ziel der Data Liberation Front <LINK>, die in Anlehnung an die ELF (Earth Liberation Front) zunächst mit den Nutzerdaten anfängt und dafür sorgen soll, das die Daten aus der Google Cloud exportiert und von anderen Programmen wieder genutzt werden können.

UMP oder “Die dreckigste Arbeit der Welt”

Das Abwracken hat im Allgemeinen nur wenige positive Aspekte zu bieten. Dabei werden üblicherweise alte, nicht mehr benötigte gerne in Billiglohnländern unter teils menschenunwürdigen Bedingungen – zum Teil mit bloßen Händen – in ihre Einzelteile zerlegt <LINK> oder <PDF>. Übrig bleiben Rohstoffe wie Stahl sowie Giftstoffe und Sondermüll, die oft in der Botanik landen und Mensch und Natur verseuchen.

In unseren Gefilden hat das Abwracken gerade in den letzten Monaten eine starke Popularität erlangt, auch wenn es hier um – im Vergleich zu Schiffen – wesentlich kleinere Vehikel geht. Genauer gesagt um Autos, welche ja zu den Lieblingsspielzeugen der Deutschen zählen. Dabei gibt es beim Abwracken von Autos noch eine Reihe weiterer Unterschiede. So landen die Einzelteile dann nicht in der Botanik sondern auf dem Altmetall-Markt und das Ganze wird auch nicht barfuss mit bloßen Händen sondern mit modernen Maschinen durchgeführt, so das das Risiko für Leib und Leben der Abwracker wesentlich geringer ist.

Allerdings hat das Abwracken nach dem Deutschen Muster doch erhebliche Gefahren für die Wirtschaft und für weite Teile der Bevölkerung. So trägt es seinen Teil dazu bei, das Sichtum einer auch ohne Finanzkrise schon notleidenden Industrie, der Automobilindustrie zu verlängern. Dank der Umweltprämie, kurz UMP, kann – seit Anfang diesen Jahres – jeder, der mindestens seit einem Jahr ein mindestens neun Jahre altes Auto besitzt, mit helfen den Altmetallpreis in den Keller zu schicken.

Das hierbei vor allem die ausländischen Hersteller als Sieger hervorgehen, ist ein unschönes, aber unvermeidliches Detail. Fraglich ist nur, welche langfristigen Konsequenzen die ganze Aktion haben wird:

  • Die Automobilhersteller werden in Ihrem Streben nach permanenter Aufstockung der Produktionskapazitäten in diesem Jahr unterstützt, während dann im nächsten Jahr vermutlich die Nachfrage massiv einbrechen wird.
  • Es werden primär kleine Fahrzeuge verkauft, das heißt die Umsätze sind für alle Beteiligten überschaubar.
  • Viele Autokäufer übernehmen sich vor Gier auf die staatliche Prämie. Viele Privatinsolvenzen werden im nächsten Jahr erwartet.
  • Eine einmalige Chance, moderne Antriebstechnologien wie Hybrid oder Elektroautos zu fördern, wurde verpasst.

Das Verhalten der Deutschen ist dabei wiedermal gewohnt irrational: Viele Menschen geben Autos in die Schrottpresse, die einen höheren Wert als 2.500 Euro haben, hauptsache man erhält Geld vom Staat. Wann das Geld kommt, steht ja auch noch in den Sternen. Aber Hauptsache egal: Dispo ausgereizt, ab zum Händler und schon ist man stolzer Neuwagenbesitzer.

Armes Deutschland.

WBK – Warum ballert K. oder Kein Amoklauf ohne Killerspiele

Es hat ja nun doch nicht mal einen Tag gedauert:  Noch bevor der Computer des gestrigen Amok-Wettbewerbs-Gewinners Tim K. analysiert wurde und man festgestellt hat, das dort Counterstrike (CS) installiert ist, fordern Politiker das totale Verbot von “Killer-Spielen”. Mal wieder eine ganz neue, kreative Idee.

Die gewonnene Zeit können die Kinder und Jugendlichen ja dann sinnvoll im Schützenverein investieren, wo man nicht nur lernt, diese tollen Selbstverteidigungsinstrumente zu bedienen, sondern diese auch noch in geselligem Umfeld zu sportlichen Wettbewerben zu benutzen.

Vielleicht sollte man bei der Gelegenheit das Alter zur Erlangung der „Waffenbesitzkarte (WBK)“ nicht hochsetzen, wie nach dem Amoklauf in Erfurt geschehen, sondern eher heruntersetzen, dann können die Kleinen den „Verantwortungsbewussten“ Umgang mit Mordinstrumenten frühzeitig erlernen.

Und bei der Gelegenheit sollte man auch gleich die Pfadfinder verbieten, bei denen man im Woodbadgekurs “WBK” – <LINK> auch lernt, “irre Projekte auf die Beine zu stellen”. Wie wär’s z. B. mal mit einer Inquisition 2.0? Hier gäbe es gerade in diesen Zeiten sicher wieder Bedarf.

Alles in in allem eine Riesen-Sauerei, die viel Leid und Elend über die Betroffenen sowie die Angehörigen von Opfern und dem Täter bringt. Hier zeigt sich, das in unserer Gesellschaft etwas schief läuft. Wenn wir nicht anfangen, objektiv darüber zu reden und nachzudenken wie man das verhindern kann, werden wir uns wohl, wie in den USA, an solche Bilder gewöhnen müssen.


ELF – Einmal Lustig Fasching

Die Extremely Low Frequency (ELF) ist ja nicht wirklich ein Garant für Dynamik, besser sieht es da schon mit diversen Electronic Life Forms <LINK> aus, hier ist in Zukunft sicher noch die eine oder andere spannende Sache zu erwarten.  Man sollte es ja nicht gleich übertreiben wie die Herrschafen von der Earth Liberation Front <WIKIPEDIA>, die mit Spraydose und Feuerzeug versuchen, unsere schöne Erde zu retten.

Ein Kompromiss zwischen Stillstand, Rückwärtsgewandheit und moderner Spaßgesellschaft wird durch die närrische Zahl ELF, die – nach Aussage der Karnevalisten – von Egalité, Liberté und Fraternité abgeleitet wird.

Helau und Alaf.

PS: Fasching bzw. Karneval ist ja eine Fundgrube für TLAs, daher will ich nachfolgend noch einen Einblick in die Welt der Faschings- und Karnevalsvereine geben:
AKV Aachener Karnevalsverein LINK
KMKV Köln Münchner Karnevalsverein Superjeilezick LINK
KNZ Kölner Narrenzunft LINK
MCC Mainzer Carneval Club – LINK
MCV Mainzer Carneval Verein 1838 e.V. – LINK
MCC Mainzer Carneval Club 1899 e.V. – LINK
KCK Karneval Club Kastel e.V. – LINK

SPA – Sehr Private Angelegenheit

So eine Spinalanästhesie war ja früher das Nonplusultra in Sachen Betäubung, zumindest bis sich die Vollnarkose durchsetzte. Heute wird sie noch bei bestimmten OPs in der untere Körperhälfte und in der Geburtshilfe eingesetzt. Damit dürfte sie ein ähnliches Schicksal ereilt haben wie die Secure Password Authentication, die sich als Microsoft-Sproß auch nicht wirklich durchsetzen konnte und nur von wenigen Server unterstützt wurde und schließlich durch andere Verfahren wir SMTP-AUTH/TLS ersetzt wurde.

So ist das, nicht alles was gestern gut war, ist es heute auch noch. Ähnliches kann man wohl auch für das Konzept des Kapitalismus sagen, welches sozusagen in Form des Investment-Bankings den Höhepunkt fand. Wichtige Artefakte diese Epoche sind das Sales-and-Purchase Agreement, also der Kaufvertrag für Firmen und Güter oder die Super-Prima-Anleihe, die <hier> näher erläutert wird.

Na dann Prost.

BKT #1: Richtig telefonieren in der Öffentlichkeit

Willkommen zum ersten Teil unserer Business-Kasper-Tipp-Reihe (BKT). Heute dreht es sich um das Thema “Telefonieren in der Öffentlichkeit”. Ein richtiger Businesskasper hält sich im Rahmen seiner Reisetätigkeit des öfteren an Öffentlichen Orten auf. Hier sind meist die Fluchtmöglichkeiten für seine Mitreisenden bzw. -leidenden eingeschränkt. Beispielsweise sind das Busse oder Bahnen aber auch Wartezonen an Flughäfen. An dieses Stellen bieten sich oft günstige Gelegenheiten, seinen Status als Businesskasper zu unterstreichen:

Da es in Deutschland ja mittlerweile mehr Handies als Einwohner gibt <LINK>, ist das Telefonieren in der Öffentlichkeit für die meisten nur noch ein Ärgernis, da es nicht wirklich interessiert, was es bei unserem Gegenüber in der U-Bahn heute abend zu essen gibt und sich die beste Freundin unsere Sitznachbarn gerade von Ihren Mann getrennt hat. Heutzutage telefoniert einfach jeder in der Öffentlichkeit und teilt seine intimsten Geheimnisse mit seinen Mitbürgen (und regt sich dann am Abend bei der Tagesschau über die neuesten Schäuble-Überwachungsmethoden auf). Für einen echten Businesskasper ergeben sich hieraus jedoch zahlreiche Gelegenheiten, seinen Businesskasperstatus zu festigen.

Der Trick

Der ultimative Businesskasper-Trick ist, das Telefon einfach mal laut und deutlich klingeln zulassen und einfach mal nicht zu telefonieren. Wichtig ist natürlich der richtige Klingelton. Dieser sollte mit Bedacht gewählt sein. Ich empfehle ein ganz banales aber möglichst schrilles klingel. Lieder oder Melodien sind weniger geeignet.

Noch besser wird die Businesskasper-Show natürlich, wenn man den “verpassten” Anruf mit einem coolen Spruch kommentiert, wie z. B. “schon wieder diese Inder, die sollen erstmal das Angebot nachbessern” oder gerne auch Anspielungen auf eine vermeintlich bekannte Persönlichkeit bzw. aktuelle Ereignisse macht wie z. B. “Steve hör auf zu nerven, hättest Dich halt gleich krankschreiben lassen sollen” bzw. “Jetzt nicht Guido”.

Wichtig ist nur, das man das laut und deutlich und am besten mit einer entesprechenden Geste untermauert.

Also ganz einfach: lange Klingeln lassen, kurz kommentieren und dann vorsichtig in die Runde schauen, ob die Maßnahme erfolgreich war.

TSG – Taucher sucht Goldschatz

Am Sonntag sind wir alle schlauer. Vielleicht hat TSG, also Thorsten Schäfer-Gümbel <HOMEPAGE>, alle Lügen gestraft, die Ihn als Ypsilanti-Marionette und als den sichersten Verlierer aller Zeiten bezeichneten. Vielleicht schafft er es tatsächlich, den unter Kennern der politischen Szene in Hessen auch gerne als “Pinoccio“  bezeichneten “Noch-Ministerpräsidenten” Roland Koch vom Thron zu stürzen. Ob hier zu Barack Obama-Methoden wie die intensiven Nutzung des Web (2.0) ausreichen, ist zu bezweifeln. Bemerkenswert ist hierbei das wohl erste Twitter-Interview mit dem bekannten Blogger Robert Basic, in welchem sich TSG offenbar ganz gut geschlagen hat.

Was ursprünglich als weiteres Kapitel des hessischen Polittheaters begann, scheint nun in eine echte Aufholjagd umzuschlagen und TSG, der von vorne herein schon verloren hatte, kann eigentlich nur noch gewinnen. Größtes Problem momentan scheint zu sein, das er bekennender Bayern-Fan ist <LINK>. Dieser Umstand unterscheidet ihn natürlich massiv von seinen bekannten Namensvetter, dem TSG Hoffenheim <SIEHE_HIER>, der es als Aufsteiger nach einer überragenden Saison es doch noch geschafft hat, den Bayern die Herbstmeisterschaft streitig zu machen.

Bleibt jedenfalls beiden TSGs viel Glück zu wünschen, das endlich mal sowohl in Hessen als auch in der Fussball-Bundesliga ein frischer Wind aufkommt und die alten Zöpfe abgeschnitten werden.

Neue Rubrik – Businesskasper-Tipps

Der Gebrauch von Abkürzungen bzw. TLAs, ETLAs und FLABs ist eines der wichtigesten Werkzeuge für einen echte Businesskasper. Ich beschäftige mich also sozusagen professionell mit Businesskasper-Tools, daher will ich zukünftig nebenbei auch gerne mal den einen oder anderen wichtigen Businesskasper-Tipp mit Euch teilen – auch wenn er nicht direkt in Verbindung mit Abkürzungen steht.

Eine kleine Einführung zum Thema Businesskasper findet Ihr hier:

NLP – Nach der Lehman Pleite

Das NLP, also das Neuro-Linguistische Programmieren soll ja dem Benutzer Geld und Erfolg sichern, indem es Anleitung gibt, wie man durch besondere Kommunikationstechniken erfolgreich zwischenmenschliche Kommunikation optimieren kann <LINK>. Ursprünglich als aus dem Bereich der Psychotherapie stammend, hat es sich in den vergangenen Jahren zu einem Star auf dem privaten Weiterbildungsmarkt entwickelt und befasst sich primär mit Techniken und Methoden für menschliches Lernen und Kommunikation. Quasi auf der Höhe der Zeit sind Tipps und Tricks für den Einsatz von NLP zur Überbrückung zwischenmenschlicher Distanzen wie z. B. bei Flirts und Verführung:

Na dann viel Erfolg.

Weniger Erfolg als die Neurolinguistische Programmierung hatte die Nationalliberale Partei (NLP – <LINK>), die gegründet 1866/67 es im späten 18. Jahrhundert sogar zur stärksten Fraktion im damaligen Kaiserreichs-Reichstag geschaft hatte sich aber, nach dem ersten Weltkrieg sozusagen in Wohlgefallen auflöste. Nicht schlecht eigentlich für eine Liberale Partei. Soweit so gut. Als TLA gibt NLP leider nicht viel mehr her, abgesehen vom “Nonlinear Programming”, das eine sehr komplizierte Darstellung bestimmter noch kompliziertere Probleme darstellt <LINK> und dem Natural Language Processing <LINK>, einem Wissenschaftzweig der sich mit der automatischen Verarbeitung von geschriebener Sprache befasst. In Deutsch heißt das ganze dann entsprechend ASV (Automatische Sprachverarbeitung), nicht zu verwechseln mit dem Angel Sportverein oder gar dem Axel Springer Verlag.

Wie schon gesagt die Abkürzung NLP gäbe nicht viel her, wäre nicht der Ausgabe 1/2009 des höchst lesenswerten Wirtschaftsmagazin Brand eins <LINK> der Artikel “Der Ententanz” erschienen, in dem der Begriff des NLP-Zeitalters geprägt wurde: Nach der Lehman Pleite.

PS: Für Interessierte sei angemerkt, dass alle Brandeins-Artikel – ausser denen der jeweils aktuellen Ausgabe – online kostenlos abrufbar sind.

Ich werden den Link später ggf. nachpflegen, da dies ein wirklich spannender Artikel zur aktuellen Finanzkrise ist. Das inoffizielle Shirt zur Finanzkrise gibts hier <LINK>.

Roland

CEO – Christmas Event Organizer oder der “X-Man” kommt

Als kleiner Nachtrag zum CXO-Artikel <GUCKSDU> habe ich im Netz eine Message vom Chief-Event Organizer gefunden:

Siehe hier http://www.meinungs-blog.de/message-from-the-ceo-christmas-event-organizer/

Da sind noch einige Ideen für meine nächsten Blogeinträge dabei. Mal sehen.

Roland

PS: Hier gibts übrigens die offiziellen X-MAN Fan-Shirts <LINK_AUF_SHOP>…