BKT #1: Richtig telefonieren in der Öffentlichkeit

Willkommen zum ersten Teil unserer Business-Kasper-Tipp-Reihe (BKT). Heute dreht es sich um das Thema “Telefonieren in der Öffentlichkeit”. Ein richtiger Businesskasper hält sich im Rahmen seiner Reisetätigkeit des öfteren an Öffentlichen Orten auf. Hier sind meist die Fluchtmöglichkeiten für seine Mitreisenden bzw. -leidenden eingeschränkt. Beispielsweise sind das Busse oder Bahnen aber auch Wartezonen an Flughäfen. An dieses Stellen bieten sich oft günstige Gelegenheiten, seinen Status als Businesskasper zu unterstreichen:

Da es in Deutschland ja mittlerweile mehr Handies als Einwohner gibt <LINK>, ist das Telefonieren in der Öffentlichkeit für die meisten nur noch ein Ärgernis, da es nicht wirklich interessiert, was es bei unserem Gegenüber in der U-Bahn heute abend zu essen gibt und sich die beste Freundin unsere Sitznachbarn gerade von Ihren Mann getrennt hat. Heutzutage telefoniert einfach jeder in der Öffentlichkeit und teilt seine intimsten Geheimnisse mit seinen Mitbürgen (und regt sich dann am Abend bei der Tagesschau über die neuesten Schäuble-Überwachungsmethoden auf). Für einen echten Businesskasper ergeben sich hieraus jedoch zahlreiche Gelegenheiten, seinen Businesskasperstatus zu festigen.

Der Trick

Der ultimative Businesskasper-Trick ist, das Telefon einfach mal laut und deutlich klingeln zulassen und einfach mal nicht zu telefonieren. Wichtig ist natürlich der richtige Klingelton. Dieser sollte mit Bedacht gewählt sein. Ich empfehle ein ganz banales aber möglichst schrilles klingel. Lieder oder Melodien sind weniger geeignet.

Noch besser wird die Businesskasper-Show natürlich, wenn man den “verpassten” Anruf mit einem coolen Spruch kommentiert, wie z. B. “schon wieder diese Inder, die sollen erstmal das Angebot nachbessern” oder gerne auch Anspielungen auf eine vermeintlich bekannte Persönlichkeit bzw. aktuelle Ereignisse macht wie z. B. “Steve hör auf zu nerven, hättest Dich halt gleich krankschreiben lassen sollen” bzw. “Jetzt nicht Guido”.

Wichtig ist nur, das man das laut und deutlich und am besten mit einer entesprechenden Geste untermauert.

Also ganz einfach: lange Klingeln lassen, kurz kommentieren und dann vorsichtig in die Runde schauen, ob die Maßnahme erfolgreich war.

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