CXO – Chief Dingsda Officer

Wer kennt nicht den CEO, den CIO oder den CFO? Jeden Firma, die was auf sich hält und versucht, im großen Globalisierungswettbewerb präsent zu sein sollte mindestens einen CEO, den Chief Executiv Officer, eine CIO – Chief Information Officer und einen CFO – Chief Financial Officer beschäftigen. Das verleiht den Pressemitteilungen einen internationalen Flair und beeindruckt Mitarbeiter und -bewerber.

Soweit, so gut. Das hat ja jede Hinterhof-Firma, wird der aufmerksame und kundige Leser bemerken, daher müssen coole Firmen noch einen drauflegen, z. B. mit dem CRO, dem Chief Risk Officer, denn man sollte natürlich auch die Risiken im Auge behalten oder dem CCO, dem Chief Complience Officer. Es soll ja die eine oder andere Richtlinie geben, an die man sich halten sollte. Ist man z. B. als Anbieter im Gesundheitswesen tätig bietet es sich an, eine CMO sein eigen zu nennen, also jemand mit medizinischem Sachverstand. sprich den Chief Medical Officer. Oder in Krankenhäusern, zumindest in England, den CNO, den den Chief Nursing Officer <SIEHE_HIER>.

Damit allerdings nicht genug, wer richtig cool ist, wie z. B. Sun, der hat einen COSO, um endlich mal eine Vierbuchstabenabkürzung zu verwenden. Der Chief Open Source Officer <LINK> kümmert sich um alle Fragen, die mit der Open Source Strategie zu tun haben.

Die Top-CXO allerdings sind der Chief Firearms Officer – CFO <SIEHE_HIER> und Chief Blogging Officer – CBO <SIEHE_HIER>. Wer die hat, ist wirklich wichtig. Ich fasse mal beide in einem Satz zusammen, da Worte grausamer als jede Waffe sein können.

Falls man also oben mitspielen will, sollte man seinen Vorstand noch um einige Plätze erweitern.

Roland