SPA – Sehr Private Angelegenheit

So eine Spinalanästhesie war ja früher das Nonplusultra in Sachen Betäubung, zumindest bis sich die Vollnarkose durchsetzte. Heute wird sie noch bei bestimmten OPs in der untere Körperhälfte und in der Geburtshilfe eingesetzt. Damit dürfte sie ein ähnliches Schicksal ereilt haben wie die Secure Password Authentication, die sich als Microsoft-Sproß auch nicht wirklich durchsetzen konnte und nur von wenigen Server unterstützt wurde und schließlich durch andere Verfahren wir SMTP-AUTH/TLS ersetzt wurde.

So ist das, nicht alles was gestern gut war, ist es heute auch noch. Ähnliches kann man wohl auch für das Konzept des Kapitalismus sagen, welches sozusagen in Form des Investment-Bankings den Höhepunkt fand. Wichtige Artefakte diese Epoche sind das Sales-and-Purchase Agreement, also der Kaufvertrag für Firmen und Güter oder die Super-Prima-Anleihe, die <hier> näher erläutert wird.

Na dann Prost.

BSA – Besser Sicher Arbeiten

So eine BSA, eine Branchen-Struktur-Analyse, kann schon eine spannende Lektüre sein. Vor allem wenns um Mannes Liebslingsgetränk – der Hopfenkaltschale geht <BSA>. Und gerade jetzt, so kurz vor der EM sollte diese für den Bund Schweizer Architekten <BSA> oder für den Bund sozialdemokratischer Akademiker in Österreich <BSA> zur Pflichtlektüre gehören, ebenso wie der Bayerischer Sprachatlas <BSA>, damit man sich mit den einfallenden Fans aus dem großen Kanton auch ordnungsgemäß unterhalten kann. In diesem Zusammenhang wollen wir natürlich hoffen, das unsere Lieblings Ball Sport AG unterstützt von unserem Lieblings-Winselprinz Xavier Naidoo und den jungen Revolverhelden die Bude sauber hält und den Titel heim holt.

Apropos sauber: Auch in der EDV sorgt der/die/das BSA für einen sauberen Kasten – ob als Sicherheits-Analyse-Tool, dem Microsofts Baseline Security Analyser <BSA> oder durch die Business Software Alliance <BSA>, die ‘für eine sicherung und gesetzes-konforme Online-Welt’ steht. Hoffen wir mal, das deren Methoden sauber bleiben. Stasi ick hör Dir trapsen. Falls man hierfür bzw. -gegen Hilfe benötigt, wäre eine Anfrage an die Boy Scouts of America angebracht, evtl. sind die ja ebenso global hilfsbereit wie Ihre großen Brüder von der Armed Forces, die überall Ihre Finger im Spiel haben. In diesem Zusammenhang würde mich mal interessiern, ob es bei den Kollegen, die sich beim Kampf um das Lösung bzw. gegen den Terror den A…. aufgerissen haben und dabei verletzt wurde, ebenfalls einen Berufschadensausgleich <BSA> gibt wie er hierzulande üblich ist.

Gruß

Roland

UTM – Utopian Theory of Mind

Da ist mir – als langjährigen Firewall-Administrator und BAFT (Biodata Authorized Firewall Trainer) – doch tatsächlich eine wichtige Veränderung im Security-Markt durch die Lappen gegangen: Firewall zu sein, reicht nicht mehr. Heute sind die UTM-Appliances gefordert, also Geräte oder Kästchen, die sämtliche Bedrohungen dieser Welt verwalten – eben Unified Thread Management betreiben <GUCKSDU>”" . Damit dürfte dann auch eines der schönsten und eingänglichsten IT-Bilder – die Brandschutzwand – dem TLA-Wahn zu Opfer gefallen sein. Schade aber auch.

Wie dem auch sei – anfangs dachte ich, UTM sei nicht wirklich spannend. Waren doch meine Google-Ergebnisse übersäht von den oben genannten Geräten oder Erläuterungen des Universal Transverse Mercator, eines wichtigen aus dem Miltärbereich stammendem, rechtwinkligen Koordinatensystems <GUCKSDUWEIDA>. Ansonsten steht UTM für Technische Universitäten in Malaysia (Universiti Teknologi Malaysia) www.utm.my , Moldavien (Universitatea Tehnica a Moldovei) www.utm.md, Mexico (Universidad Tecnológica de la Mixteca) www.utm.mx und auf Mauritius (University of Technology, Mauritius) www.utm.ac.mu, sowie für die University of Toronto at Mississauga www.utm.utoronto.ca, was insofern bemerkenswert ist, als ich schon mal dort war, da meine Schwägerin mit Ihrer Familie direkt im Nachbarort von Mississauga lebt, in Oakville.

Universal Test Message, Unsuccessful Transmission Message oder Unit Training Management klingen schon von vorne herein unspannend, daher erspare ich mir weitere Ausführungen dazu. Interessanteres UTM gibt es bei Siemens, besser gesagt bei Siemens-Nixdorf Informationssyteme kurz SNI, allerdings ist das Ding schon etwas älter. Das bzw. der SNI-UTM ist nämlich der Universal Transaction Monitor von 1980, der ursprünglich für BS2000 entwickelt wurde <GUCKSDU>, um dann auch auf anderen geschlossenen Systemen, wie Windows NT oder offenen, dann als openUTM wie z. B. AIX, DC/OSx oder auch SINIX, portiert zu werden.
Hierzu habe ich einen spannenden Artikel in der Computerwoche Nr. 45 aus 1988 gefunden:
Zitat: “Für Siemens wurden die Forderungen nach einem Transaktionsmonitor unter Sinix mit der Ankündigung der Sinix-Rechner MX300 und (insbesondere) MX500 größer. Es stellte sich die Frage, wie ein Monitor möglichst schnell und kostengünstig beschafft werden konnte. Es boten sich grundsätzlich drei Alternativen an: Einkauf von Fremdsoftware, Neuentwicklung oder Portierung des im BS2000 vorhandenen Monitors UTM.” <EIGUCKEMOL>.

Abgesehen von den wehmütigen Erinnerungen an die wunderbaren, Kühlschrank-ähnlichen MX300 und MX500-Boliden, deren Topmodell, die MX500-90/2 dann später, 1992 mit 2 rasendschnellen und unabhängig voneinander arbeitenden 486-DX2-Prozessoren mit je 50 MHz Taktrate ausgestattet waren, fällt mir dazu ein, das das Internet offenbar tatsächlich nichts vergisst. Also Ihr Zumwinkels und Von Pierers dieser Welt: Ist der Ruf erst ruiniert, kann Euch wahrscheinlich nicht mal mehr ORM helfen (siehe Posting von gestern). Zu spät. Das hättet Ihr Euch vorher überlegen sollen.

Nach dieser Reise in die Vergangenheit der EDV komme ich zur ultimativen Bedeutung von UTM. Die ist sehr musikalisch, allerding vermutlich eher ein bis zwei Nummer härter als gestern erwähnte ORM-Band:

UTM-Logo

UTM ist eine Punkmetal-Band <SCHAU>, die sich nach dem mutigen Muppets-Show Fraggle “Uncle Travelling Matt” benannt hat, über den man sich im Muppet-Wiki ausführlich informieren kann.

Roland