WBK – Warum ballert K. oder Kein Amoklauf ohne Killerspiele

Es hat ja nun doch nicht mal einen Tag gedauert:  Noch bevor der Computer des gestrigen Amok-Wettbewerbs-Gewinners Tim K. analysiert wurde und man festgestellt hat, das dort Counterstrike (CS) installiert ist, fordern Politiker das totale Verbot von “Killer-Spielen”. Mal wieder eine ganz neue, kreative Idee.

Die gewonnene Zeit können die Kinder und Jugendlichen ja dann sinnvoll im Schützenverein investieren, wo man nicht nur lernt, diese tollen Selbstverteidigungsinstrumente zu bedienen, sondern diese auch noch in geselligem Umfeld zu sportlichen Wettbewerben zu benutzen.

Vielleicht sollte man bei der Gelegenheit das Alter zur Erlangung der „Waffenbesitzkarte (WBK)“ nicht hochsetzen, wie nach dem Amoklauf in Erfurt geschehen, sondern eher heruntersetzen, dann können die Kleinen den „Verantwortungsbewussten“ Umgang mit Mordinstrumenten frühzeitig erlernen.

Und bei der Gelegenheit sollte man auch gleich die Pfadfinder verbieten, bei denen man im Woodbadgekurs “WBK” – <LINK> auch lernt, “irre Projekte auf die Beine zu stellen”. Wie wär’s z. B. mal mit einer Inquisition 2.0? Hier gäbe es gerade in diesen Zeiten sicher wieder Bedarf.

Alles in in allem eine Riesen-Sauerei, die viel Leid und Elend über die Betroffenen sowie die Angehörigen von Opfern und dem Täter bringt. Hier zeigt sich, das in unserer Gesellschaft etwas schief läuft. Wenn wir nicht anfangen, objektiv darüber zu reden und nachzudenken wie man das verhindern kann, werden wir uns wohl, wie in den USA, an solche Bilder gewöhnen müssen.


GTA – Grosse tolle Authoritaet

Die Abkürzung der Woche ist definitiv GTA. Wobei ich natürlich nicht – wie vielleicht der eine oder andere Alfisti bzw. Alfaristi vermutet haben wird – den neuesten Alfa Brera Gran Tourimo Alleggerita meine, also ein für die große Reise taugliches Leichtbau-Automobil. Auch meine ich nicht die Grande Traversata delle Alpi, die unter dem einprägsamen Domainnamen www.gtaweb.de über den “schönsten Weitwanderweg der Alpen“, der “am gesamten nordwestitalienischen Alpenbogen entlang vom Monte Rosa im Wallis bis zu den Ligurischen Alpen ans Mittelmeer führt“. Nein, auch die Greater Toronto Area ist nicht gemeint, in der übrigens meine Schwägerin lebt – hatte ich das nicht schon mal erwähnt? <SIEHEHIER> Klein ist die Welt.

Ich meine doch das tatsächlich das von vielen sehnlich erwartete Computerspiel Grand Theft Auto, welches die Welt, d. h. zunächst XBOX- und PS3-User, nun schon in der vierten Generation beglückt und mit eindrucksvoller Grafik und spannender Story mehr eine moderne Gesellschaftskritik darstellt als ein blutrünstiges Ballerspiel <HERSTELLER-WEBSEITE>. Welcome to Liberty City.

Warum erwähne ich das eigentlich? GTA IV hat alle finanziellen Erwartungen getoppt und so wurden in nur EINER WOCHE 6 Millionen Kopien verkauft und der Branche ein Umsatz von einer halben Millliarde US$ beschert – da biste platt. Soviel zum Thema “Zocken ist nur was für Kiddies”. Hier geht es um echte Kohle und zwar viel davon. Ob sich angesichts dieser Zahlen die Guam Telephone Authority einen Gefallen mit der Abkürzung und dem Domain-Namen www.gta.net getan hat, wage ich zu bezweifeln. Zumindest solange deren Geschäftmodell darauf basiert, den 168.564 Bewohnern der 550 km2 großen Insel im Westpazifik Telefon-Anschlüsse und Blackberrys zu verkaufen. Hier würde ich gerne mal unter die Arme greifen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und den Domainnamen gewinnbringend zu nutzen. Ähnliches gilt übrigens auch für die Global Technology Associates, welche unter dem Motto “Fire it up” sich mit der Verkloppen von UTM Devices auf Ihrer Domain www.gta.com zufriedengibt. Hallo ist jemand zuhause? Übrigens, wißt Ihr noch was ein UTM war? Falls nicht, gucksdu hier.

Wie schon gesagt – klein ist die Welt.